Eine Haartransplantation ist ein operativer Eingriff an der Kopfhaut, der je nach Operationsmethode ein unterschiedliches Wundbild erzeugt. So entstehen beim FUT-Verfahren zwei verschiedene Wundareale. Einmal eine längliche und schmale Wunde in dem Bereich, in dem ein Hautstreifen inklusiver der darauf befindlichen Haarfollikel entnommen wird. In der Regel aus dem Haarkranz am Hinterkopf oberhalb des Nackens. Zum anderen entstehen zahlreiche Mikrowunden dort, wo die aus dem Hautstreifen entnommenen „Grafts“ eingepflanzt werden, um die dortige Kahlheit zu beenden. Das können durchaus 3000 Mikrowundmale oder auch mehr sein.
Bei Minoxidil (Medikamentenbezeichnung Regaine) handelt es sich um einen Vasodilatator. Das Medikament weitet die Blutgefäße und steigert somit den Blutfluss. Das Medikament zur oralen Einnahme wurde ursprünglich zur Therapie von erhöhtem Blutdruck entwickelt. Hierbei wurde entdeckt, dass während der Einnahme des Medikaments bestehender Haarausfall wesentlich verlangsamt wurde. Bei regelmäßiger täglicher Einnahme war zudem zu beobachten, dass das Wachstum der Körperhaare zunahm.